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Podiumsdiskussion mit Ministerin Dreyer: Starke Familien

Am 13. September fand in Trier ein Podiumsgespräch zum Thema "starke Mütter - starke Kinder - starke Familien" statt.

Presse-Info zur Veranstaltung

 
Beratung

Beratungs-Hotline

Katholische Arbeitsgemeinschaft Müttergenesung

0180 1400140 (3,9 Cent pro Minute).

Online-Beratung

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Die Praxis

Ein Fallbeispiel

Frau K. "schafft" ihren Alltag einfach nicht mehr. Die zweifache Mutter arbeitet Teilzeit. Nach einem Bandscheibenvorfall leidet die 41jährige unter chronischen Rückenschmerzen. Zudem belastet sie die drohende Trennung von ihrem Ehemann.

Nach jahrelanger Überforderung und hoher psychischer Belastung diagnostiziert ihr Arzt eine ausgeprägte Erschöpfungsdepression, die sich auch in den immer schlimmer werdenden Rückenproblemen und Herzrasen äußert.

Sie wendet sich schließlich an eine Caritas-Kurenberatungsstelle. Dort sind ihr die Beraterinnen dabei behilflich, einen Antrag zu stellen. Frau K. kann zur Kur fahren. Dadurch fasst sie neuen Mut. Sie fühlt sich den Alltagsbelastungen wieder gewachsen, auch ihre Rückenschmerzen verschwinden.

Zu Hause wird sie täglich die in der Kur erlernte Rückengymnastik machen. Und gemeinsam mit ihrem Mann will sie durch eine Partnertherapie ihre Beziehung neu aufbauen.

 
Kuren  

Mütter-Kur: Aus-Zeit mit Perspektive

Die Caritas-Beratungs- und Vermittlungsstellen für Mütter und Mutter-Kind-Kuren helfen Frauen dabei, eine Kur zu bekommen. Insbesondere für stark belastete Mütter in Notlagen, die chronisch krank sind oder psychische Probleme haben, ist eine Kur oft dringend nötig, um das Leben weiter meistern zu können. Viele leiden unter dauerhaften Erschöpfungszuständen. Viele Caritasverbände bieten zusätzlich Nachsorgeprogramme an, um die Erfolge der Kur auch im Alltag weiterzuführen.  

Plakat Müttergenesung
Müttergenesungswerk

Viele Mütter erkranken aufgrund ihrer Lebensbedingungen. Sie brauchen Hilfe. Im Bistum Trier vermitteln die 24 katholischen Kurenberatungsstellen jedes Jahr etwa 1 000 Kuren. Laut der aktuellen Statistik des Müttergenesungswerkes beantragen auch immer mehr Alleinerziehende eine Kur. Wie wichtig eine Kur auch für die Gesundheit der Kinder ist, belegt ebenfalls die Statistik: Mittlerweile brauchen 60 Prozent der Kinder, die mit ihren Müttern zur Kur fahren, therapeutische Behandlung. Dabei sind Erkrankungen der Atemwege und psychische Störungen die häufigsten Probleme.

Eine Vorsorge oder Rehakur für Mütter- oder Mutter-Kind kann beantragt werden, wenn die Belastungen durch Kindererziehung, Haushalt und Beruf zu groß werden und gesundheitliche Beschwerden eine umfassende Behandlung erfordern. Sie werden nach Verordnung des Arztes von den gesetzlichen Krankenkassen getragen. Gleichwohl sind viele Frauen verunsichert, ob sie Anspruch darauf haben. Sie haben Fragen zu den medizinischen Voraussetzungen, zur Antragstellung oder zur richtigen Klinik. Hier helfen die Kuren-Beratungsangebote der Caritas.

Kuren in den Ferien

Mütter mit schulpflichtigen Kindern finden auch außerhalb der Schulferien in vielen Kurkliniken ein schulunterstützendes Angebot. Viele Kliniken machen ganzjährig schulische Angebote. So müssen überlastete Mütter nicht auf einen freien Ferientermin warten, um eine Kur anzutreten. Eine dringend nötige Kurmaßnahme sollte nicht aufgeschoben werden, da sich die körperlichen oder psychischen Beschwerden noch weiter verschlechtern könnten. Der schulunterstützende Unterricht erlaubt es den Kindern, nach der Kurmaßnahme wieder leicht in den Unterricht zuhause einsteigen zu können. Die Katholische Arbeitsgemeinschaft Müttergenesung bietet Beratung über eine Hotline an: 0180 1400140 (3,9 Cent pro Minute).

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