Info
In der Diözese Trier gibt es mehr als 35 Hospizgruppen und ambulante Hospizdienste mit mehr 400 ehrenamtlichen Helfern sowie 8 Palliativstationen in Krankenhäusern.
 
Fortbildung

Die LernstattZukunft im Diözesan-Caritasverband bietet in ihrem Fortbildungskalender 2010 Fort- und Weiterbildungen zu Palliative Care an.

Fortbildungsprogramm Gesundheit und Pflege  (PDF 425 kB)

 
Kontakt
Diözesan-Caritasverband Trier
Referat Hospizarbeit
Hildegard Eynöthen
Telefon 0651 9493-203
E-Mail eynoethen-h@caritas-trier.de
 
Kranke Menschen  

Sterbende und Trauernde begleiten: Christliche Aufgabe

Sterbende und Trauernde zu begleiten, ist ein originärer christlicher Auftrag und elementare Aufgabe christlicher Dienste. Die Hospizbewegung hat dieser Idee zu neuem Leben verholfen und insbesondere durch ehrenamtliches Engagement die Begleitung kranker und sterbender Menschen wieder neu in das Bewusstsein der Bevölkerung gebracht. Im Paragraf 39a SGB V sind die Grundlagen zur Förderung der ehrenamtlichen Hospizarbeit gelegt. Seit April 2007 haben Schwerstkranke und Sterbende einen Rechtsanspruch auf eine "Spezialisierte ambulante Palliativversorgung" (Paragraf 37b SGB V) Ziel. Hiermit soll die Lebensqualität und die Selbstbestimmung schwerstkranker und sterbender Menschen bis zum Tod in der vertrauten Umgebung, der eigenen Häuslichkeit oder der Pflegeeinrichtung, gefördert und verbessert werden.

Der Diözesan-Caritasverband setzt sich dafür ein, dass:
• Sterbende und ihre Angehörigen eine besondere Aufmerksamkeit in unserer Gesellschaft erhalten.
• Sterbende und ihre Angehörige durch ambulante, teilstationäre und stationäre Dienste eine würdige Begleitung und qualifizierte Hilfe durch interdisziplinäre Zusammenarbeit von Pflegenden, Ärzten, Seelsorgern, Therapeuten in einrichtungsübergreifender Zusammenarbeit erhalten.
• Wissen, Kenntnisse und Einsatz palliativer Pflege und Medizin ein Qualitätsmerkmal der Dienste für sterbende Menschen sind.
• Hospizgruppen und ambulante Hospizdienste in ihrem ehrenamtlichen Engagement unterstützt werden und über die notwendigen Rahmenbedingungen zu einer qualifizierten Begleitung Sterbender verfügen.
• durch gezielte Interessenvertretung die notwendigen Rahmenbedingungen geschaffen oder erhalten werden, um Leben bis zuletzt zu ermöglichen.
• durch Öffentlichkeitsarbeit die gemeinsame Verantwortung von Kirche und Gesellschaft unterstützt und Handlungsfelder ehrenamtlichen Engagements bekannt werden.
• es ein regionales Fort- und Weiterbildungsangebot für Mitarbeiter in palliativer Pflege und Sterbebegleitung gibt, das die besonderen Qualifikationsbedarfe berücksichtigt.

Das Fachreferat Hospizarbeit ist eingebunden in die Abteilung Gesundheit und Pflege im Diözesan-Caritasverband Trier. Die Weiterentwicklung der Qualität ist eine zentrale Aufgabe in den katholischen ambulanten und stationären Einrichtungen und Diensten. Aufgrund der besonderen Verantwortung christlicher Einrichtungen steht dabei die pflegerische und medizinische Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen im Mittelpunkt.
Wir informieren, beraten oder vermitteln in allen Fragen der Hospizarbeit und der ambulanten und stationären palliativen Versorgung.

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