"Bei uns sind alle Kinder willkommen"
Kindertageseinrichtungen spiegeln als Dienstleister für Kinder und Familien die Pluralität der Lebenswirklichkeiten in Deutschland wieder. Katholische Kindertageseinrichtungen orientieren sich in ihren Aufgabenstellungen besonders an der Lebenssituation der Kinder und Familien, insbesondere, wenn diese sozial benachteiligt sind oder am Rande unserer Gesellschaft leben. Die katholischen Kindertageseinrichtungen fördern u.a. die Integration von Kindern unterschiedlicher Kulturen und Religionen oder von behinderten und nicht-behinderten Kindern. So nehmen sie über die Unterstützung der Familien hinaus auch integrative und an Chancengleichheit orientierte Aufgaben wahr.
Diese Orientierung an der Lebenssituation der Kinder in ihren Familien kommt in den unterschiedlichen Angebotsprofilen der insgesamt 585 katholischen Kindertageseinrichtungen zum Tragen:
- 551 Kindergärten (mit je eigenständigen Konzeptionen)
- 19 Kinderhorte
- 8 Spiel- und Lernstuben
- 3 Krippen bzw. Krabbelstuben
- 4 Häuser für Kinder
Über 90 % der Einrichtungen bieten familiengerechte, flexible Öffnungszeiten an, in etwa 30 % können Ganztagesplätze genutzt werden.
Zudem werden in ca. 25 % der Einrichtungen bereits Plätze für unter drei- und über sechsjährige Kinder angeboten.
Die pädagogischen Konzepte, auf deren Grundlage die Erzieher/-innen täglich mit den Kindern arbeiten, sind genauso vielfältig
wie die Profile der Einrichtungen und werden vor Ort entsprechend der lokalen und regionalen Erfordernisse erarbeitet. Im
einzelnen sind dies:
- Kindertageseinrichtungen, die nach dem Situationsansatz arbeiten
- Einrichtungen, die sich am Konzept der "Offenen Arbeit" orientieren
- Montessori-Kindergärten
- Waldkindergärten
- Einrichtungen, die Elemente der Reggio-Pädagogik verwirklichen
Viele Kindertageseinrichtungen haben in ihrem Prozess der Diskussion und Umsetzung dieser pädagogischen Orientierungen schriftliche Konzeptionen erarbeitet, die für die Familien und Interessierte zur Verfügung stehen.
