Arbeitsgemeinschaft Kirchliche Sozialstationen/Ambulante Dienste im Bistum Trier  

Kirchliche Sozialstationen/Ambulante Dienste im Bistum Trier  

Zwei Mitarbeiter des Ambulanten Pflegedienstes Saarlouis-Saarwellingen steigen in ihr Auto ein und beginnen ihre Fahrt zu den Patienten.

Übersicht:

Qualitätskatalog kirchliche Sozialstationen (QkS) vorgestellt  

Mit dem neuen Qualitätskatalog für kirchliche Sozialstationen (QkS) soll die Qualität kirchlicher Sozialstationen weiter entwickelt werden. Am 8. Februar hat Diözesan-Caritasdirektorin Dr. Birgit Kugel in der Caritas-Geschäftsstelle Wittlich den Katalog der Öffentlichkeit vorgestellt und den Geschäftsführern der regionalen Caritasverbände Mosel-Eifel-Hunsrück, Kathy Schug, und Winfried Wülferath, Westeifel, zur Anwendung in ihren Ambulanten Diensten übergeben. Für die Region Koblenz wird die Vorstellung am 18. Februar erfolgen.

Entwickelt wurde der über 80 Seiten starke Qualitätskatalog gemeinsam mit der Zertifizierungsgesellschaft ProCumCert. An der Entstehung beteiligt waren unter Federführung des Diözesan-Caritasverbandes Trier Pflegedienstleitungen von 26 kirchlichen Sozialstationen im Bistum Trier. Mit dem QkS verfüge man jetzt über ein "bundesweit beispielhaftes Instrument zur Qualitätsentwicklung", so Diözesan-Caritasdirektorin Kugel. Der Qualitätskatalog erfülle mehr als die gesetzlich gebotenen Anforderungen und berücksichtige vor allem auch die christliche Wertorientierung der angebotenen Dienste. Denn die Pflege von kranken und alten Menschen gehöre zu den Aufgaben, denen sich Christen besonders verpflichtet wissen. In dieser Wertorientierung stelle sich der Qualitätskatalog dem Spannungsfeld, in dem sich Pflege heute bewege: zwischen Qualität, Wirtschaftlichkeit und Humanität. Dabei sind die Entwicklung der fachlichen Qualität der Dienstleistungen und die Werteorientierung in allen dazu notwendigen Prozessen besonders im Blickfeld.

Einen Überblick über das Angebot der kirchlichen Sozialstationen in den Einzugsgebieten der benachbarten Caritasverbände Mosel-Eifel-Hunsrück und Westeifel gab Geschäftsführer Winfried Wülferath. Die Mitarbeiter der fünf ambulanten Pflegedienste des Caritasverbandes Mosel-Eifel-Hunsrück versorgen täglich rund 1500 Menschen in den beiden Landkreisen Bernkastel- Wittlich und Cochem-Zell. Ebenso werden von den Ambulanten Diensten des Caritasverbandes Westeifel jeden Tag über 1500 Patienten im Eifelkreis Bitburg/ Prüm und dem Landkreis Vulkaneifel betreut. Die gesellschaftlichen Veränderungen im Rahmen der demografischen Entwicklungen, zu denen unter anderem die Zunahme von älteren Alleinlebenden gehört, führe zu einem erhöhten Bedarf an pflegerischen Dienstleistungen. Dazu müssten bereits heute kreative Versorgungskonzepte und Strukturen geschaffen werden, um diesen Herausforderungen gewachsen zu sein. Elisabeth Krupp, Leiterin der gesundheitspflegerischen Dienste im Caritasverband Westeifel, stellte zum Abschluss dar, welche Bedeutung die Einführung eines Qualitätskataloges in der Pflegepraxis hat.

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Arbeitsgemeinschaft

Im Bistum Trier werden 55 Kirchliche Sozialstationen/Ambulante Dienste mit ca. 2.000 Mitarbeitern spitzenverbandlich durch den Caritasverband für die Diözese Trier e. V. vertreten.

Auf Grundlage des Evangeliums stellen diese ein Hilfeangebot bereit, das sich in Inhalt und Umfang an der individuellen Lebenssituation der betroffenen Menschen orientiert und sich nicht auf eng umschriebene, in abstrakten Leistungskatalogen festgelegte Handlungen reduziert.

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Aufgaben

Seit der Neuordnung der ambulanten gesundheits- und sozialpflegerischen Dienste verfolgt der Caritasverband in der häuslichen Pflege und Versorgung drei gleichrangige übergeordnete Ziele:

  • Bestmögliche Pflege durch Fachkräfte und geschulte Pflegekräfte sowie geschulte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bereich Hauswirtschaft oder anderer ergänzender Dienste.
  • Anleitung, Schulung und Begleitung pflegender Angehöriger
  • Zusammenarbeit mit anderen an der Pflege und Gesundheitsversorgung beteiligten Berufsgruppen, Einrichtungen und Diensten

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Organisation

Die Mitgliederversammlung der AG wählt den Vorstand.

Vorstandsmitglieder kraft Amtes:

  • Dr. Birgit Kugel, Diözesan-Caritasdirektorin
  • Anne Veit-Zenz, Geschäftsführerin, Referentin für ambulante Dienste im Diözesan-Caritasverband Trier
  • Heinz-Peter Schäfer, Referent für Betriebswirtschaft der Sozialstationen im Diözesan-Caritasverband Trier

Gewählte Mitglieder:

  • Johannes Simon, Vorsitzender, Caritasdirektor des Caritasverbandes für Saarbrücken und Umgebung e. V.
  • Gerhard Lenzen, Geschäftsführer des RCV Rhein-Hunsrück-Nahe e. V.
  • Ulrich Pötzl, Pflegedirektor St. Elisabeth GmbH, LISA-Mobil, Neuwied
  • Sylvia Robert, Geschäftsführerin der Kirchl.Sozialstation Saarlouis-Saarwellingen e. V.
  • Michael Schütz, Geschäftsführer des RCV Schaumberg-Blies e. V.
    Winfried Wülferath, Geschäftsführer des Caritasverbandes Westeifel e. V.

Kooptierte Mitglieder

  • Gunthild Klein, Leiterin der Caritas-Sozialstation Wadgassen-Überherrn
  • Edith Mohrs, Leiterin des Ambulanten Hilfezentrums der Caritas, Treis-Karden

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