Am 23. März 2011 fand in Trier die Auftaktveranstaltung zum Projekt "Frühe Hilfen" mit Bischof Dr. Stephan Ackermann statt.
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„Frühe Hilfen“ unterstützen junge Familien von Anfang an
Das neue Projekt „Frühe Hilfen“ unterstützt junge Familien „vom Start an“. „Wir wollen Eltern mit kleinen Kindern im Alltag unterstützen und damit auch einen Beitrag zur Prävention von Problemsituationen in Familien leisten“, beschreibt Martina Messan, die im Diözesan-Caritasverband Trier für die Durchführung des Projektes zuständig ist, das Ziel der „Frühen Hilfen“. Schwerpunkt soll der Aufbau von ehrenamtlichen „Familienpatenschaften“ sein, bei denen erfahrene Mütter und Väter jungen Familien mit Rat und Tat zur Seite stehen.
Zielgruppe der „Frühen Hilfen“ sind Schwangere und Familien mit Kindern bis zu drei Jahren. Angesprochen werden vor allem Familien, die in belastenden Situationen leben. Risiken sollen dabei frühzeitig erkannt werden. So kann beispielsweise eine Familienpflegerin eine überforderte Mutter in ihrem Alltag unterstützen; ein „Mutter-Kind-Treff“ kann einen Informationsaustausch bieten und auf weiterführende Hilfen hinweisen.
Das Projekt, das aus Mitteln der „Glückspirale“ gefördert wird, startet zum 1. September 2010 bistumsweit an den Standorten Ahrweiler, Bad Kreuznach, Koblenz, Mayen, Saarbrücken und Trier. Die örtlichen Caritasverbände und der Sozialdienst katholischer Frauen e. V. (SkF) in Koblenz, Trier und Saarbrücken arbeiten dabei zusammen und suchen auch die Kooperation mit weiteren katholischen Diensten und Einrichtungen. Durch eine verbesserte Vernetzung unterschiedlicher Hilfen soll Familien bedarfsorientiert geholfen werden. Dazu möchten die Träger auch Ehrenamtliche gewinnen, die in diesem Netzwerk der Hilfe mitarbeiten.
„Frühe Hilfen“ ist ein bundesweites Caritasprojekt, an dem 16 Diözesen mit über 90 örtlichen Projektstandorten mitwirken.


