Integration & Arbeit

Tagung FAiR

Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt

Anlass ist die Tagung des Projektverbunds  "Flüchtlinge und Asylsuchende integriert in die Region" (FAiR) des Caritasverbands Koblenz am 20. März. FAiR vereinigt die regionalen Kompetenzen der Arbeitsintegration mit denen der Migrationsberatung. So konnte bereits hunderten Flüchtlingen geholfen werden und  zahlreiche Beratungen und Schulungen für Arbeitgeber wurden durchgeführt.

Dr. Birgit Kugel, Diözesan-Caritasdirektorin:

Dr. Birgit KugelQuelle: Caritasverband für die Diözese Trier e.V.

"Flüchtlinge und Asylbewerber nachhaltig in unseren Arbeitsmarkt integrieren - das ist derzeit zentrale Aufgabe der Migrationspolitik. Wie Integration durch Arbeit ganz praktisch gelingen kann, zeigt das bundesweit modellhafte Projekt "FAiR" unter Federführung unseres Caritasverbandes in Koblenz.

Partner aus Wirtschaft, Staat und Wohlfahrtspflege haben sich zusammengetan, um Flüchtlingen auf ihren ersten Schritten in Richtung Ausbildung und Beruf zu helfen: Welche Qualifikationen bringt der Asylbewerber mit? Welche weiteren braucht er? Passgenaue Unterstützungsmöglichkeiten wie z.B. Sprachkurse oder Angebote zur beruflichen Orientierung und die Vermittlung in Ausbildungs- und Arbeitsplätze müssen her. So geben wir Asylbewerbern die Chance, sich in unsere Gesellschaft einzubringen."

Andrea Nahles, Bundesministerin für Arbeit und Soziales, MdB:

Andrea NahlesQuelle: BMAS/ Werner Schuering

"Die Integration derer, die auf der Flucht vor Krieg und Terror zu uns gekommen sind, ist ein Dauerlauf, kein Sprint. Aber die Mühe lohnt sich. Bei diesen Bemühungen müssen wir alles zusammendenken und die einzelnen Integrationsschritte so gut es geht ineinander verzahnen und verschränken: Reißverschlussprinzip, nicht so preußisch Schritt für Schritt.

Und genau hier leistet das FAiR-Projekt des Caritasverbands Koblenz einen wichtigen, einen unverzichtbaren Beitrag. Wir brauchen solche vorbildhaften Netzwerke, ihr eingeübtes Zusammenspiel, ihre Kompetenzen und Erfahrungen, um gemeinsam dafür zu sorgen, dass aus Geflüchteten Nachbarn und Kollegen werden."