Zukunft schenken – mit den Kindertageszentren im Bezirk Harghita und Hunedoara (Rumänien)
Extreme Armut bestimmt den Alltag vieler Familien im Bezirk Harghita. In den Dörfern gibt es häufig nicht einmal Strom, Wasser oder eine Heizung in den einfachen Häusern, die oft von mehreren Familien bewohnt werden. Die Geschichte der Eltern, die in der Regel nur wenige Jahre die Schule besucht haben, wiederholt sich.
Kinder in Șumuleu Ciuc.Foto: Caritas Alba Iulia
In manchen Gemeinden verlässt mehr als die Hälfte der Kinder bereits nach wenigen Schuljahren die Schule - ohne Perspektive auf ein selbstbestimmtes Leben. Auch für die Kinder in der Bergbaustadt Petrosani in Hunedoara bestimmt das Leben in Armut den Alltag. Nachdem Bergwerke schließen mussten, arbeiten viele Eltern im Ausland oder kämpfen mit unsicheren Einkommen. Ohne Hilfe drohen schulische Rückstände, soziale Ausgrenzung und langfristig geringe Zukunftschancen.
Hier helfen die Kindertageszentren der Caritas Alba Iulia. In drei Dörfern und in Petrosani bieten sie Kindern aus besonders benachteiligten Familien einen sicheren Ort, an dem sie nach der Schule willkommen sind. Dort erhalten sie Hilfe bei den Hausaufgaben, werden individuell gefördert und entdecken ihre Fähigkeiten in kreativen, sportlichen und gemeinschaftlichen Aktivitäten. Auch ein warmes Mittagessen gehört zum Alltag in den Zentren für viele Kinder die wichtigste Mahlzeit des Tages. Die Kinder erleben Struktur, Verlässlichkeit und Menschen, die ihnen zuhören und sie ermutigen - mit Erfolg!
"Wir merken bei den Kindern, die regelmäßig unser Angebot besuchen, dass diese deutlich länger die Schule besuchen, als Kinder aus ähnlichen Verhältnissen", berichtet eine Einrichtungsleiterin. Bildung wird dadurch zu einer realen Chance auf eine bessere Zukunft. Besonders stolz mache sie, wenn sie beobachte, wie schon nach ein paar Monaten das Selbstvertrauen der Kinder in ihre eigenen Fähigkeiten wächst. "Wenn das Selbstvertrauen da ist, verbessern die Kinder sich auch deutlich in der Schule - am Ende haben Sie dadurch eine echte Perspektive aus der Armut zu entkommen", ergänzt sie, die häufig die Dankbarkeit der ganzen Familie für Ihre Arbeit erfährt. "Wir eröffnen den Kindern damit Chancen, die ihre eigenen Eltern nicht bekommen haben und aufgrund der extremen Armut nicht alleine möglich machen können."
Kinder von Corund.Foto: Caritas Alba Iulia
Damit die so wichtige Arbeit der Zentren noch vielen Kindern und Familien eine Perspektive gibt, sind die Kindertageszentren auf Ihre Unterstützung angewiesen. Bereits mit monatlich 50 Euro können Lernmaterialien, kreative Angebote und pädagogische Aktivitäten für die Kinder Angebot werden. Ein regelmäßiges warmes Mittagessen für mehrere Kinder kann bereits mit einer monatlichen Unterstützung mit 100 Euro realisiert werden. Mit 200 Euro im Monat unterstützen Sie die tägliche Begleitung durch Fachkräfte, die den Kindern beim Lernen helfen, sie stärken und ihnen neue Perspektiven eröffnen.