Über uns

Leitlinien unserer Arbeit

Bei der inhaltlichen Erarbeitung wurden die Wegmarken 2020 aus dem Zukunftsdialog des Deutschen Caritasverbandes sowie die Ergebnisse der Diözesansynode "Heraus gerufen - Schritte in die Zukunft wagen" als Basis und Rahmen für eine diakonische Kirchenentwicklung zu Grunde gelegt.

Ausdrücklich spricht sich der Caritasrat für die Weiterführung der Ziellinien aus den Jahren 2014 bis 2017: Diakonischer - Dialogischer - Deutlicher aus. Unter Berücksichtigung der jeweiligen Verantwortlichkeit der verbandlichen Ebenen sorgen auch die Mitglieder des Rates für eine Verzahnung der Maßnahmen hinsichtlich der Zielerreichung, insbesondere zwischen dem Diözesan-Caritasverband und den Orts-Caritasverbänden.

Der Caritasrat ist sich bewusst, dass die Digitalisierung in der Gesellschaft sowie in unseren Einrichtungen und Diensten zu tiefgreifenden Veränderungen führen wird. Vor diesem Hintergrund sollen im Jahr 2018 die mit der Digitalisierung verbundenen Herausforderungen näher geprüft und hinsichtlich notwendiger Ergänzungen der strategischen Ziele bewertet werden.

Diakonische Kirchenentwicklung

Der Diözesan-Caritasverband mit seinen Gliederungen und Mitgliedern gestaltet den Prozess der diakonischen Kirchenentwicklung im Bistum Trier aktiv mit. 

Wir prägen die Ausgestaltung der Pfarreien der Zukunft im Bistum Trier im Sinne einer diakonischen Kirchenentwicklung mit und bringen folgende Aspekte in besonderer Weise ein:

  • Die Menschen mit ihren Lebensthemen, ihre Nöte in allen Lebensphasen, ihre Hilfebedarfe und die Chance zur Teilhabe aller.
  • Standards für verbindliche Kooperationen in der netzwerkartigen Zusammenarbeit.
  • Sozial-caritative Einrichtungen und Dienste als Orte von Kirche bzw. Themenzentren.

Wir setzen uns mit der Kirchenentwicklung im diakonischen Kontext auseinander und reflektieren die Theologie (innerhalb) der Caritas.

Wir setzen uns neu mit unserem Auftrag in der Kirche und seiner Deutung für die heutige Zeit auseinander.

Wir intensivieren die Sozialraumorientierungunserer Arbeit.

Wir wecken und unterstützen den Wunsch, sich themen- und projektorientiert freiwillig und ehrenamtlich innerhalb des Verbandes und in den Pfarreien der Zukunft zu engagieren.

Dialogischer Akteur und Dienstleister

Der Diözesan-Caritasverband ist mit seinen Gliederungen und Mitgliedern als dialogischer Akteur und Dienstleister in Sozialräumen unterwegs. 

Wir entwickeln unser Selbstverständnis, Orte von Kirche zu sein, weiter und wirken damit in den jeweiligen Pastoral- und Sozialräumen.

Wir leisten unsere Dienste orientiert an den Bedarfen der Menschen in den Sozial- und Pastoralräumen. Daher suchen wir den Dialog mit Betroffenen. Um unsere Dienste weiter zu entwickeln suchen wir die Zusammenarbeit mit und zwischen den Anbietern.

Deutlicher wahrnehmbar

Der Diözesan-Caritasverband mit seinen Gliederungen und Mitgliedern positioniert sich - im Zusammenspiel mit der Bundes-, Länder- und Ortsebene sowie dem Bischöflichen Generalvikariat - sozial- und gesellschaftspolitisch deutlich wahrnehmbar und schärft sein anwaltschaftliches Profil. 

Wir lassen uns selbst von sozial- und gesellschaftspolitischen Entwicklungen neu berühren, stärken das "Sehen" sozialer Lebenslagen durch Begegnungen.

Wir erproben Formate, die innerverbandlich helfen, Themen für unsere politische Vertretungsarbeit sowie die Öffentlichkeitsarbeit zu untermauern und verstärken das Zusammenspiel der Ebenen bei der politischen Arbeit. (Politische Diakonie)

Wir führen öffentlich Diskurs über wahrgenommene Nöte der Menschen und verdeutlichen die enger gewordenen Gestaltungsspielräume aufgrund der von Finanzierungsträgern gesteckten Rahmenbedingungen.


 

Evaluation und Berichtswesen

Die strategischen Ziele bieten eine gemeinsame Plattform für die Arbeit des Diözesan-Caritasverbandes und der Ortscaritasverbände. Sie sind eine Orientierung für die Personalfachverbände und korporativen Mitglieder des Verbandes. 

Die verbandliche Strategieentwicklung ist als dynamischer und offener Prozess angelegt. Daher wird es eine laufende Entwicklung von Projekten und Maßnahmen auf den unterschiedlichen verbandlichen Ebenen geben.

Maßnahmen zur Umsetzung werden auf den jeweiligen Ebenen mit überprüfbaren Kriterien unterlegt. Jährliche Fortschrittsberichte im Diözesan-Caritasrat und in weiteren verbandlichen Gremien/Konferenzen dienen der Steuerung und Anpassung.