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Stand: 18.01.2017

Was wir tun

Altenhilfe

Sozialstationen: Zuhause versorgt

Seit mehr als 16 Jahren leistet das "Team Sozialstationen" des Diözesan-Caritasverbandes die Fachberatung der Sozialstationen und ambulanten Dienste. 7 Referentinnen und Referenten, unterstützt von 4 Sachbearbeiterinnen bzw. Verwaltungsangestellten, übernehmen abteilungsübergreifend diese Aufgaben.

Aufgaben

Neben den originären spitzenverbandlichen Aufgaben, der politischen Vertretung in den Gremien auf Landesebene und bei den Verhandlungen mit den Kostenträgern unterstützt das Team Sozialstationen in der Organisations- und Prozessberatung, der betriebswirtschaftlichen Beratung sowie der Pflegefachberatung. Es begleitet kunden- und ergebnisorientiert Prozesse und Projekte in den ambulanten Diensten wie zum Beispiel neue Wohnformen oder teilstationäre Angebote, organisiert Arbeitskreise für Pflegedienstleitungen, Verwaltungsangestellte oder Mitarbeitende in der Beratung und Koordinierung. Das Team Sozialstationen ist Ansprechpartner in pflegefachlichen und berufsständischen Fragen, unterstützt die Einrichtungen bei der praktischen Umsetzung gesetzlicher Vorgaben, initiiert Fortbildungen und entwickelt das Qualitätsmanagement weiter.

Die  betriebswirtschaftliche Unterstützung, die das Team Sozialstationen anbietet, umfasst die Erstellung von Wirtschafts-/Haushalts-, Stellen- und Investitionsplänen in Abstimmung mit den örtlichen Budgetverantwortlichen und Entscheidungsträgern. Ebenso erarbeitet das Team die Jahresabschlüsse. Dazu gehört auch die Vorbereitung und Begleitung bei der Prüfung der Jahresabschlüsse durch eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft.

Ferner gehören die Organisation, Beratung und Betreuung des gesamten Finanz- und Rechnungswesens zu den Aufgaben des Teams Sozialstationen. Ein Management-Informations-System (MIS) unterstützt die Verantwortlichen in den Einrichtungen unterjährig mit den für die kurz- und mittelfristige Steuerung erforderlichen Auswertungen. Ein weiterer Schwerpunkt der Unterstützung stellt das Benchmarking des Diözesan-Caritasverbandes dar. Schließlich gehören unter anderem das komplette Kfz-Versicherungswesen und die Unfallbearbeitung zum Aufgabenspektrum.

Motivation

Eine ältere Frau mit ihrem Rollator wird von einer Pflegerin der Sozialstationen begleitet Die Mitarbeiterinnen der ambulanten Sozialstationen ermöglichen es alten Menschen, zu Hause wohnen zu bleiben.Foto: Diözesan-Caritasverband Trier/J. Brockschnieder

Ganzheitliche Pflege ist ein ur-christlicher Auftrag. Die Stärkung der Pflege alter, kranker und hilfebedürftiger Menschen ist daher für die Caritas angesichts der demografischen Herausforderungen eine der wichtigsten Zukunftsaufgaben. Die Caritas fordert deshalb, dass alle Verantwortlichen in einen Dialog darüber eintreten, wie alte Menschen in Zukunft gepflegt werden. Gefragt ist aber auch jeder einzelne.

Die Caritas-Arbeitsgemeinschaft der Sozialstationen in Rheinland-Pfalz und im Saarland vertritt die Interessen der angeschlossenen Dienste und setzt sich für die Weiterentwicklung der ambulanten Pflege ein.

Hauptforderungen an eine menschenwürdige Pflege, die den ganzen Menschen im Blick hat, sind:

  • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in ambulanten Diensten erbringen eine qualitativ hochwertige Pflege unter schwierigen Rahmenbedingungen. Sie brauchen Unterstützung und Entlastung, beispielsweise durch Angehörige und Ehrenamtliche. 
  • Kostendeckende Vergütungs- und Entgeltstrukturen sind notwendig, denn Qualität in der ambulanten Pflege hat ihren Preis.

Zu den Stichworten Demenz, Pflegebedürftigkeit, Pflegevertrag, SGB V, SGB XI bietet das Glossar des DCV Infos.

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Die Angebote der Caritas-Sozialstationen

So lange wie möglich selbstbestimmt zuhause leben

Eine Pflegerin hält die Hand einer Patientin.Menschliche Zuwendung ist bei der Pflege ganz wichtig.DiCV Trier

Die Caritas macht es durch eine ganzheitliche Pflege möglich, dass pflegebedürftige Menschen möglichst selbstbestimmt zu Hause leben können. Nach dem Grundsatz "Nur so viel Hilfe wie unbedingt notwendig beziehungsweise so viel Selbstständigkeit wie irgend möglich" werden Hilfen organisiert. Bei der qualifizierten Pflege und Betreuung stehen die Achtung der Selbstbestimmung und Würde des pflegebedürftigen Menschen sowie die menschliche Zuwendung im Vordergrund.

Die dem Caritasverband für die Diözese Trier angeschlossenen kirchlichen Träger bieten auf dieser Grundlage ein umfassendes Hilfesystem an. Es ist auf die individuellen Wünsche von Pflegebedürftigen nach Pflege und Betreuung zugeschnitten. Durch Vernetzung und Kooperation zwischen den einzelnen Anbietern bieten die Einrichtungen und Dienste "Hilfen aus einer Hand".

Die Sozialstationen und ambulanten Dienste im Bistum Trier bieten ein umfassendes Hilfs- und Unterstützungsangebot im Bereich der pflegerischen und hauswirtschaftlichen Versorgung. Somit leisten sie für die hilfebedürftigen Menschen einen wesentlichen Beitrag dazu, dass Pflegebedürftige ihr selbstbestimmtes Leben im eigenen Zuhause aufrechterhalten können. Die vielfältigen Angebote der Sozialstationen umfassen neben der qualifizierten Grundpflege gemäß dem Pflegeversicherungsgesetz und den ärztlich verordneten medizinischen Behandlungspflegen ebenso hauswirtschaftliche Hilfen, Mahlzeitendienste sowie kostenlose Beratung und Schulung zu allen pflege- und versorgungsrelevanten Fragestellungen. Ehrenamtliche Mitarbeiterinnen in den Begleitdiensten, den Hospizgruppen und den Helferkreisen für Angehörige von Demenzkranken ergänzen die Leistungen. Darüber bieten Sozialstationen und ambulante Dienste, zum Teil in Kooperation mit stationären Trägern, Alternativen zur Pflege zuhause an: das  betreute Wohnen, die Tagespflege oder das Leben in einer  ambulant betreuten Wohngemeinschaft als neuer Wohnform im Alter.

 

 

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