Was wir tun

Caritas & Seelsorge

Caritas - ein starkes Stück Kirche

Nahaufnahme einer Frau, die ein lilafarbenes Kreuz aus Pfeifenputzern bastelt.

Die Caritas ist also eine Grundhaltung gegenüber Menschen, besonders gegenüber Menschen in Not. Ihre Wurzeln hat sie in der Liebe Jesu zu den Menschen. Hieraus ergibt sich auch ein gemeinsamer Auftrag von Caritas und Seelsorge.

   

  

 

Dies drückt sich in vielfältiger Weise aus, beispielhaft seien genannt:

Sozialraumorientierung

Prinzip der Kooperation

Frau mit Kindern beim KochenFoto: KNA/Oppitz

Caritas und Seelsorge arbeiten verstärkt nach dem Prinzip der Sozialraumorientierung miteinander. Dazu wird das direkte Lebensumfeld von Menschen in einem Stadtteil, einem Dorf oder einer Straße erkundet und verbessert. Dabei ist Kirche vor Ort gefragt. Die Ziele und Aktionen werden mit den Menschen und Akteuren vor Ort entwickelt und durchgeführt. Die (verborgenen) Potenziale in einem Sozialraum können dadurch  ausfindig gemacht werden. Es geht nicht vorrangig darum, neue Angebote zu initiieren, sondern die Eigeninitiative der Menschen anzuregen und herauszufordern.

Sozialraumorientierung setzt auf Kooperation.

In der Fachzeitschrift Futur 2 Ausgabe 1/2013 hat Professor Martin Lörsch von der Theologischen Fakultät Trier die Sozialraumorientierung fachlich eingeordnet.

Hier geht's zum Projekt SoNA ("Sozialraumorientierte Netzwerke für das Alter im Bistum Trier, Leben und Älterwerden in meiner Gemeinde".).

In der Praxis

Zahlreiche Beispiele könnten genannt werden. Nachfolgend werden exemplarisch drei so genannte Tandemprojekte aufgeführt:

In Koblenz-Lützel, einem multikulturellen, von sozialen Problemen geprägten Stadtteil, hat sich das Pfarrzentrum zu einem überkonfessionellen Treffpunkt für Menschen jeden Alters gewandelt. In Eigeninitiative wurden bisher eine Nachbarschaftshilfe, regelmäßige Familiennachmittage und Angebote für Jugendliche und Senioren aufgebaut. In Mayen wurde die Tafel zu einem Ausgangspunkt für Beteiligung und Selbsthilfe der Kunden weiterentwickelt. Bürger erhalten hier nicht nur Nahrungsmittel, sondern im "Tafelcafé" auch Unterstützung und Perspektiven. Und im Trierer Stadtteil Mariahof wurde ein "Stadtteilbüro" aufgebaut. Die 3.200 Bürger des Stadtteils füllen ihren Stadtteiltreff selbst mit Leben.