Sexualisierte Gewalt in Diensten und Einrichtungen der Caritas

Der Schutz vor sexualisierter Gewalt wird in Einrichtungen und Diensten der Caritas mit besonderer Achtsamkeit umgesetzt. Sowohl in den Leitlinien der Deutschen Bischofskonferenz , als auch in den Empfehlungen des Deutschen Caritasverbandes sind deutliche Standards formuliert worden.

Dazu gehört auch, dass für den Fall, wenn Menschen in Diensten und Einrichtungen der Caritas in ihrer sexuellen Selbstbestimmung verletzt werden, dafür gesorgt ist, dass dies schnell entdeckt und dagegen vorgegangen werden kann.

In solchen Situationen wenden Sie sich in der Regel bitte an die Ansprechperson für sexualisierte Gewalt des jeweiligen Trägers der Einrichtung.

Gerne können Sie sich auch an die vom Diözesan-Caritasverband extern beauftragten Ansprechpersonen wenden.

Ansprechpersonen

für Verdachtsfälle auf sexualisierte Gewalt an Minderjährigen und erwachsenen Schutzbefohlenen in Diensten und Einrichtungen der Caritas im Bistum Trier

Ingrid
Richter


Telefon:

Wolfgang
Drehmann


Telefon:

Sie stehen Ihnen als Ansprechpersonen zur Verfügung,

  • wenn Sie von sexualisierter Gewalt von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gegenüber schutzbefohlenen Menschen (Kindern, Jugendlichen, auch Auszubildende und Praktikanten unter 18 Jahren; Klientinnen und Klienten, Patientinnen und Patienten) im Diözesan-Caritasverband und in Diensten und Einrichtungen der Caritas Kenntnis erhalten.
  • wenn Sie selbst Opfer sexualisierter Gewalt durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Diensten und Einrichtungen der Caritas sind.

Sie sind dafür qualifiziert:

Frau Ingrid Richter und Herr Wolfgang Drehmann, beide nach langjähriger Berufstätigkeit in der sozialen Arbeit im Ruhestand, sind unabhängige Ansprechpersonen. Frau Richter und Herr Drehmann waren zuletzt Leitungen der Lebensberatungsstelle Cochem bzw. Trier und bringen eine hohe fachliche Qualifikation für diese Aufgabe mit. Bei Bedarf können sie von fachlich ausgewiesenen Personen aus den Bereichen Recht und Psychologie unterstützt werden.

Wie geht es nach einem Gespräch weiter:

Frau Richter und Herr Drehmann fungieren als Kontakt- und Clearingstelle. Sie informieren die verantwortliche Person in der jeweiligen Einrichtung/dem jeweiligen Dienst, die Sorge dafür trägt, dass das Opfer geschützt wird und weitere Schritte zur Klärung der Lage eingeleitet werden.

Werden tatsächliche Anhaltspunkte für den Verdacht auf sexuellen Missbrauch weitergegeben, ist der Träger der Einrichtung verpflichtet, die Information an die staatliche Strafverfolgungsbehörde weiterzuleiten.

Über den ordnungsgemäßen Abschluss des Verfahrens wird die Direktion des Diözesan-Caritasverbandes von den externen Ansprechpersonen informiert.