Bei strahlendem Sonnenschein startete der Tag der Caritas auf dem Gelände des Diözesan-Caritasverbandes Trier ehe über 400 Mitarbeitende der Caritas aus dem ganzen Bistum gemeinsam zum Dom zu den Heilig-Rock-Tagen zogen, die in diesem Jahr unter dem Motto „Unbegreiflich: Ich hoffe.“ stehen.Foto: fünfvier
Getreu der diesjährigen Caritas-Jahreskampagne "Zusammen geht was. Caritas verbindet Generationen" stand der Tag der Caritas ganz im Zeichen der Begegnung: Ein Tag, um mit Kolleginnen und Kollegen anderer Verbände zusammenzukommen, miteinander den Glauben zu feiern - einmal durchatmen im alltäglichen Gefordert sein.
"110 Jahre, das ist zwar kein gängiges Jubiläumsfest, aber ein guter Rahmen den Menschen, die sich täglich in den Einrichtungen und Diensten der Caritas für die Bedürfnisse von Menschen aller Generationen einsetzen, mit diesem besonderen Tag Danke zu sagen", so der Direktor des Diözesan-Caritasverbandes Trier Christoph Wutz über den Oasentag.
Bei strahlendem Sonnenschein startete der Tag der Caritas auf dem Gelände des Verbandes ehe über 400 Menschen gemeinsam zum Dom zu den Heilig-Rock-Tagen zogen, die in diesem Jahr unter dem Motto "Unbegreiflich: Ich hoffe." stehen. Zu Beginn begrüßte Domkapitular Benedikt Welter, Vorsitzender des Caritasverbandes, die anwesenden Gäste und betonte: ""Unbegreiflich: Ich hoffe." Das ist das "Tagesgeschäft" von Ihnen -¬ meinen Kolleginnen und Kollegen in den Diensten der Caritas vor Ort, bei den Engagierten in den Elisabethvereinen und Vinzenzkonferenzen in den Pfarreien. Hoffnung ist die Grundlage gegenwärtigen Handelns, nicht Zukunftsmusik. Und der Tag heute bestärkt darin: Hoffnung ist ein Name, der mit J anfängt."
Zum Tag der Caritas lud der Diözesan-Caritasverband Trier anlässlich des 110-jährigen Bestehens Mitarbeitende und Ehrenamtliche der Caritas aus dem ganzen Bistum ein. Dieser stand getreu der Caritas-Jahreskampagne „Zusammen geht was. Caritas verbindet Generationen“ ganz im Zeichen der Begegnung.Foto: fünfvier
Im Laufe des Tages gab es viele Gelegenheiten über Verbandsgrenzen hinweg, ins Gespräch zu kommen und einander zu begegnen ¬- sei es beim Auftakt im Innenhof des Verbandes, beim gemeinsamen Mittagsessen, den zahlreichen Mitmachaktionen, die auch immer wieder das Jahresmotto aufgriffen, über Führungen durch Dommuseum, Dom, Weinkeller oder spätantikes Gräberfeld bis hin zur Teilnahme am Pontifikalamt. "Ich freue mich sehr, dass wir gemeinsam den Abschluss des Tages im Pontifikalamt feiern konnten. Wir als Caritas sind untrennbar Teil der Kirche. Die von Jesus vorgelebte Liebe zu den Menschen trägt bis heute die Arbeit der Caritas. Unser Leitmotiv Not sehen und handeln ist heute genauso aktuell wie bei der Gründung vor 110 Jahren", betonte Welter.
Hintergrundinformationen:
Der Caritasverband für die Diözese Trier e.V. wurde am 23. März 1916 von Bischof Felix Michael Korum gegründet und ist Teil der Caritas in Deutschland. Grundlage des Engagements ist die christliche Zuwendung zu Menschen in Not.
Die Caritas im Bistum Trier ist nach dem demokratischen Prinzip aufgebaut: Im Mitgliederverband gestalten die Mitglieder in den Caritasgremien die Arbeit mit. Als Dach- und Spitzenverband koordiniert der Diözesan-Caritasverband Trier die Hilfsangebote und vertritt die ihm angeschlossenen Mitglieder, Dienste und Einrichtungen und Personal-Fachverbände. Dazu gehören 1.444 kirchlich-caritative Dienste und Einrichtungen, 10 örtliche Caritasverbände sowie 6 Caritas-Personal-Fachverbände. Insgesamt sind in der Caritas im Bistum Trier 48.000 hauptamtliche und 4.800 ehrenamtliche Mitarbeitende engagiert.
Der Caritasverband für die Diözese Trier versteht sich als Partner des Sozialstaates und fordert in dieser Zusammenarbeit die Rechte Benachteiligter ein.