Suchthilfe - für Betroffene und Angehörige
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Sucht kann jeden Menschen betreffen – unabhängig von Alter, Geschlecht, Herkunft oder sozialer Situation. Sie kann durch den Konsum von Alkohol, Medikamenten oder anderen Drogen entstehen. Aber auch bestimmte Verhaltensweisen können süchtig machen, zum Beispiel Glücksspiel oder die Nutzung digitaler Medien. Sucht ist eine anerkannte Erkrankung. Sie ist behandelbar, und es gibt wirksame Hilfs- und Unterstützungsangebote.
Sucht wirkt sich auf viele Lebensbereiche aus. Sie gefährdet häufig die Gesundheit sowie die sozialen Beziehungen in Familie, Partnerschaft, Freundeskreis sowie den Arbeitsplatz. Sucht und Abhängigkeit sind meist nur die Spitze eines Eisbergs von vielen Problemen.
Die Beratungsstellen der Caritas unterstützen Menschen mit Suchtproblemen und unterstützen auch ihre Angehörigen. Sie vermitteln bei Bedarf in weiterführende Hilfen und Therapien. Die Beraterinnen und Berater sind Fachleute (Suchttherapeuten, Sozialpädagogen, Psychologen) und unterliegen der Schweigepflicht.
Neben einer Beratung vor Ort können unsere Fachleute auch (anonym) mit Hilfe der Onlineberatung der Caritas um Rat gefragt werden. Die Beratung ist kostenfrei. Neben der Suchtberatung sind Suchtselbsthilfegruppen ein wichtiges Hilfeangebot, in dem suchtkranke Menschen wie auch Angehörige durch den gegenseitigen Austausch die eigene Lebenssituation besser bewältigen und positiv verändern lernen können. Im Kreuzbund, der Suchselbsthilfe des Caritasverbandes engagieren sich zahlreiche Gruppen in Rheinland-Pfalz und im Saarland. Die Selbsthilfegruppen können auch über die Suchtberatungs- und behandlungsstellen erreicht werden.
Hier finden Sie Kontaktadressen und aktuelle Informationen zur Caritas-Suchthilfe.