Was wir tun

Hospiz & Palliativ

Würde bis zuletzt

Nachttisch mit HabseligkeitenDie Gewissheit, nicht allein zu sein, spendet Trost.Foto: DCV/Anne Schönharting

Das Fachreferat Hospizarbeit ist eingebunden in die Abteilung Gesundheit und Pflege im Diözesan-Caritasverband Trier. Aufgrund der besonderen Verantwortung christlicher Einrichtungen steht dabei die hospizliche, palliativpflegerische, palliativmedizinische und seelsorgerische Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen im Mittelpunkt.

Wir informieren, beraten oder vermitteln in allen Fragen der Hospizarbeit und der ambulanten und stationären palliativen Versorgung.

Der Diözesan-Caritasverband setzt sich dafür ein, dass:

  • Sterbende und ihre Angehörigen eine besondere Aufmerksamkeit in unserer Gesellschaft erhalten
  • Angehörige in der Begleitung Schwerstkranker und Sterbender gut unterstützt werden
  • ein flächendeckendes  Angebote in der Palliativ- und Hospizversorgung realisiert wird
  • die Bevölkerung über die Möglichkeiten zur Hospiz- und Palliativversorgung sowie zur Selbstbestimmung am Lebensende informiert und beraten wird
  • Sterbende und ihre Angehörige durch ambulante, teilstationäre und stationäre Dienste eine würdige Begleitung und qualifizierte Hilfe durch interdisziplinäre Zusammenarbeit und Vernetzung von Pflegenden, Ärzten/-innen, Seelsorgern/-innen, Therapeuten/-innen in einrichtungsübergreifender Zusammenarbeit erhalten.
  • Wissen, Kenntnisse und Einsatz palliativer Pflege und Medizin ein Qualitätsmerkmal der Dienste für sterbende Menschen sind.
  • Hospizgruppen und ambulante Hospizdienste in ihrem ehrenamtlichen Engagement unterstützt werden und über die notwendigen Rahmenbedingungen zu einer qualifizierten Begleitung Sterbender verfügen.
  • durch gezielte Interessenvertretung die notwendigen Rahmenbedingungen geschaffen oder erhalten werden, um Leben bis zuletzt zu ermöglichen.
  • durch Öffentlichkeitsarbeit die gemeinsame Verantwortung von Kirche und Gesellschaft unterstützt und Handlungsfelder ehrenamtlichen Engagements bekannt werden.
  • es ein regionales Fort- und Weiterbildungsangebot für Mitarbeiter in palliativer Pflege und Sterbebegleitung gibt, das die besonderen Qualifikationsbedarfe berücksichtigt.

Angebote für Schwerstkranke und Sterbende

Erinnerungsfotos in SchwarzweißDie alten Hochzeitsfotos haben einen Ehrenplatz im Hospiz, denn schöne Lebenserinnerungen sind ein wertvolles Gut.Foto: DCV/Anne Schönharting

Sterbende und Trauernde zu begleiten, ist ein originärer christlicher Auftrag und elementare Aufgabe christlicher Dienste. Die Hospizbewegung hat dieser Idee zu neuem Leben verholfen und insbesondere durch ehrenamtliches Engagement die Begleitung kranker und sterbender Menschen wieder neu in das Bewusstsein der Bevölkerung gebracht.

Das Hospiz- und Palliativgesetz von November 2015 hat sich das Ziel gesetzt, dass alle Menschen an den Orten, an denen sie ihre letzte Lebensphase verbringen, auch im Sterben gut versorgt und begleitet sind. Hiermit soll die Lebensqualität und die Selbstbestimmung schwerstkranker und sterbender Menschen bis zum Tod in der vertrauten Umgebung, der eigenen Häuslichkeit, der Pflegeeinrichtung, dem Krankenhaus und dem stationären Hospiz  gefördert und verbessert werden.

Spezielle Einrichtungen und Dienste für schwerstkranke und sterbende Menschen sind:

  • Ambulante Hospizdienste
  • Spezialisierte Ambulante Palliativ-Stützpunkte
  • Stationäre Hospize
  • Palliativstation im Krankenhaus